Die Jury

Im Rahmen des caravaning design award begutachten und bewerten fünf Experten aus Design und Fachpresse sämtliche eingereichten Produkte. Die Expertise und Unabhängigkeit der Jury garantieren ein Höchstmaß an Objektivität und sichern somit den hohen Qualitätsstandard des Wettbewerbs.

Kai Feyerabend

Verlagsleiter und Herausgeber „promobil/ CARAVANING“, Motor Presse Stuttgart, Deutschland

Interview mit Kai Feyerabend:
„Besonders die Caravans haben beim Außendesign einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.“

Kai Feyerabend wurde 1979 im nordrhein-westfälischen Marl geboren und begann seine journalistische Tätigkeit als freier Mitarbeiter beim Medienhaus Bauer in seiner Heimatstadt. Zusätzlich studierte er von 2003 bis 2006 am Institut für Journalismus in Gelsenkirchen und schloss mit einem Bachelor of Arts ab. Gleichzeitig arbeitete er von 2004 bis 2006 als freier Mitarbeiter für die Deutsche Presse Agentur (dpa). Anschließend absolvierte Feyerabend ein Volontariat bei der Motor Presse Stuttgart. Von 2007 bis 2009 war er in der Redaktion „promobil/CARAVANING“ tätig, deren Geschäftsführung er 2009 übernahm. In den Jahren 2010 und 2011 war er Chefredakteur der „promobil/CARAVANING“. Heute ist er Verlagsleiter und Herausgeber der Fachzeitschrift.

Raymond Eckl

Chefredakteur „Camping, Cars & Caravans“, DoldeMedien Verlag GmbH, Stuttgart, Deutschland

Interview mit Raymond Eckl:
„Nur mit dem passenden Design und Funktion werden die Markteilnehmer in Zukunft bestehen können.“

Im Jahr 1961 im baden-württembergischen Waiblingen geboren, studierte Raymond Eckl von 1982 bis 1989 Geographie und politische Wissenschaften. Er verließ die Universität Mannheim mit einem Magister-Abschluss und begann seine redaktionelle Karriere 1990 mit einem Volontariat bei der Fachzeitschrift „Caravaning“, die damals noch im Drei-Brunnen-Verlag erschien. 1991 stieg er zum verantwortlichen Redakteur der Publikation auf und wechselte drei Jahre später in die Gründungsredaktion der „Camping, Cars & Caravan“ beim CDS Verlag. 1995 wurde er zum Chefredakteur der Publikums-Fachzeitschrift ernannt, die nun im DoldeMedien Verlag erschien. 2004 übernahm er zudem die Chefredaktion der „CampingImpulse“, einer Fachzeitschrift für Campingunternehmer. Seit 2011 ist Eckl auch Redaktionsleiter Mobile Freizeit beim DoldeMedien Verlag.

Prof. Danny Venlet

CEO Venlet Interior Architecture, Brüssel, Belgien

Interview mit Prof. Danny Venlet:
„In keiner anderen Brache, abgesehen von Booten, ist die Designqualität so wichtig, da man sich unmittelbar darin aufhält.“

Danny Venlet wurde 1958 in Victoria, Australien, als Kind niederländischer Eltern geboren. Er studierte Interior Design am Sint-Lukas, dem Institut für Architektur und Kunst in Brüssel. 1991 kehre er nach Australien zurück und gründete zusammen mit Marc Newson und Tina Engelen Daffodil design. Erste internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch die Innenausstattung großer Projekte wie dem Burdekin Hotel in Sydney sowie der Q-Bar, einer australischen Nachtclub-Kette. Seine Design-Projekte reichen von privaten Wohnhäusern über Lofts, Bars und Restaurants bis zu Ausstellungsräumen und Büros großer Unternehmen.

Die Inneneinrichtungen und Möbeldesigns von Danny Venlet sind durch ihren zeitgemäßen, internationalen Stil gekennzeichnet. Seiner Ansicht nach entstehen die Objekte durch die Interaktion von Kunst, Skulptur und Funktion. Diese Objekte verleihen dem Raum, in dem sie platziert werden, ein neues Gefühl – mit Respekt aber durchaus auch mit Humor.

Danny Venlet lehrte an zahlreichen Schulen und Universitäten sowohl in Australien als auch in Belgien. Heute ist er Professor am Royal College of the Arts in Gent und am privaten College of Advertising and Desing in Brüssel.

Max Ottenwälder

Geschäftsführer Ottenwälder und Ottenwälder, Schwäbisch Gmünd, Deutschland

Interview mit Max Ottenwälder:
„Mobilität ist eines der wichtigen Kernthemen dieser Zeit.“

Max Ottenwälder wurde 1954 geboren. Begeistert von Formgebung studierte er an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd und erhielt 1970 sein Diplom als Industrial Designer. Seine international erfolgreiche Tätigkeit als Gestalter und Designberater für renommierte Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen und Produktbereichen wurde vielfach mit internationalen Design- und Innovationspreisen gewürdigt.
 
Max Ottenwälder verfasst Publikationen zu Designphilosophie und Produktsemantik in Büchern und Fachzeitschriften und hält Vorträge und Seminare an Hochschulen, privaten Institutionen und auf Messen. Als Gastdozent für Produktsemantik und Formensprache entwickelte er eine Lehre zur Beurteilung des emotionalen Werteversprechens von Objekten. Er war mehrfach Juror in der Jury des red dot design award und ist Gründer und Mitinhaber des Designbüros Ottenwälder und Ottenwälder in Schwäbisch Gmünd.

Prof. Dr. Peter Zec

Initiator und CEO des red dot, Essen, Deutschland
Senator des International Council of Societies of Industrial Design (Icsid), Montreal, Kanada

Interview mit Prof. Dr. Peter Zec:
„Der Wohnwagen erlebt eine echte Renaissance.“

Professor Dr. Peter Zec, geb. 1956, studierte Medienwissenschaft, Psychologie und Kunstwissenschaft.

Seit Mai 2001 ist Zec als geschäftsführender Gesellschafter der red dot GmbH & Co. KG tätig, bereits seit 1991 ist er geschäftsführender Vorstand der international renommierten Designförderinstitution Design Zentrum Nordrhein Westfalen e.V. 1993 nahm Zec eine Professur für Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin an. Im Jahr 2009 gründete er das red dot institute for advanced design studies.

Von September 2005 bis Oktober 2007 war Zec Präsident des internationalen Dachverbandes der Industriedesignverbände, Icsid (International Council of Societies of Industrial Design), sowie von Oktober 2006 bis Oktober 2007 Vorsitzender der internationalen Designallianz, IDA, und bekleidete damit die höchsten offiziellen Ämter der Designwelt. Heute hat er als ehemaliger Icsid-Präsident den Rang eines „Icsid Senators“ inne und wird in allen wichtigen Belangen, die den Verband betreffen, konsultiert.

Seit über 20 Jahren ist Zec als Kommunikations- und Designberater zahlreicher in- und ausländischer Unternehmen tätig und hat als gefragter Redner bereits Vorträge in mehr als 30 Ländern gehalten.

Im Oktober 2006 kürte ihn die WirtschaftsWoche, eines der wichtigsten deutschen Wirtschaftsmagazine, zu einem der „20 schöpferischen Querdenker, die das Gesicht ihrer Unternehmen veränderten oder völlig neue Märkte schufen“.

Von 1986 bis 1988 war Zec als Leiter des Fachbereichs „Bild" maßgeblich an der Planung des in Karlsruhe entstandenen Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) beteiligt. Vor seiner Tätigkeit beim Design Zentrum Nordrhein Westfalen arbeitete er als Geschäftsführer des Bundes Deutscher Graphik-Designer (BDG) und des Verbandes Deutscher Industrie-Designer (VDID).